Das engagierte Bild

Abb.: Max Scheler, Slums in der Industriestadt Birmingham, Alabama 1964, Silbergelatine, 30,3 x 48,9 cm, © Max Scheler Estate, HamburgHamburg:bis 18.01.2015
Das engagierte Bild

Die Fotoaustellung richtet den Blick auf den Bildjournalismus der Nachkriegszeit. Gezeigt werden über 40 Arbeiten von Jürgen Heinemann, Ryuichi Hirokawa, Thomas Hoepker, Kaku Kurita, Robert Lebeck, Peter Magubane, Marc Riboud, Sebastião Salgado und Max Scheler, die die Entwicklungen und ästhetische Strategien des Genres seit den 1960er Jahren aufzeigen.

In den 1950er und 1960er Jahren erlebt die Reportagefotografie durch die Aufträge vieler neu gegründeter Zeitschriften wie Kristall, Revue, Quick oder Stern eine Blütezeit. Inspiriert von der Idee, dass Fotografie eine universell verständliche Weltsprache sei, sehen viele Bildjournalisten ihre Arbeit als Ausdruck von sozialem Engagement und politischer Verantwortung. Sie verstehen ihre Fotografien als authentische Dokumente, die den Betrachter mit Missständen, Leid und Gewalt konfrontieren und über ihren Informationswert hinaus an Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein appellieren.

Die Sammlung Fotografie im Kontext
Die Fotoaustellung, kuratiert von Sven Schumacher und Dr. des. Esther Ruelf, stellt einen Schwerpunkt der Sammlung Fotografie und neue Medien des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) vor, der mit ersten Ankäufen schon in den 1960er Jahren begründet wurde.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
D-20099 Hamburg
http://www.mkg-hamburg.de

Abb.: Max Scheler, Slums in der Industriestadt Birmingham, Alabama 1964, Silbergelatine, 30,3 x 48,9 cm, © Max Scheler Estate, Hamburg
Abb.: Max Scheler, Slums in der Industriestadt Birmingham, Alabama 1964, Silbergelatine, 30,3 x 48,9 cm, © Max Scheler Estate, Hamburg

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