Lars Nickel, Beletage - Ansichten eines Fensterputzers (Cover)

Lars Nickel: Beletage

Lars Nickel: Beletage - Ansichten eines FensterputzersLars Nickel:
Beletage
Ansichten eines Fensterputzers

Der fototechnisch wie buchgestalterisch perfekte Bildband zeigt Menschen, die dem Fotografen vertrauen und ihm – und damit auch dem Bildbetrachter – einen Einblick in ihr gepflegtes Zuhause schenken.

Edition Braus, Oktober 2014
96 Seiten, 80 Abbildungen
Hardcover 29,95 Euro
ISBN 9783862281060
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Schönstes Porträt-Fotobuch 2014

Ein rundum schönes, ehrliches und gelungenes Fotoprojekt!

Der Herbstkatalog der Edition Braus bewirbt das stille und stilvolle Fotobuch ›Beletage – Ansichten eines Fensterputzers‹ von Lars Nickel mit dem irreführenden Slogan ›Porträtfotografie – neu interpretiert‹. Tatsächlich wird hier Bild für Bild ganz klassisch ›Der Mensch und seine Wohnung‹ gezeigt, fotografiert in großer Ruhe mit einer analogen Mittelformatkamera und bei Tageslicht.

Erste Seite aus: Lars Nickel, Beletage - Ansichten eines Fensterputzers
Erste Seite aus: Lars Nickel, Beletage – Ansichten eines Fensterputzers

Lars Nickel ist kein Mann der vielen Worte. Auf Seite 6 und 7 stellt er sein Fotoprojekt kurz vor, dann sprechen von Seite 8 bis 87 ganzseitige Porträts und Interieur-Aufnahmen für sich. Die Seiten 88 bis 95 enthalten einen Nachschau-Katalog mit Porträts im Miniformat und darunter jeweils kurze Texte der abgebildeten Bewohner, die auf vielfältige Weise vom Leben in ihrer Wohnung und in der Stadt Berlin berichten. Das ist ein überraschendes ›Buch im Buch‹, nicht weniger unterhaltsam als die fotografischen Einblicke in fremde Wohnungen.

aus: Lars Nickel - Beletage; Biografische Notizen der Portraitierten
aus: Lars Nickel – Beletage; Biografische Notizen der Portraitierten

Auf der Website zum Buch – lars-nickel.berlin – findet sich ein Vimeo-Video von Oliver Nötzel, in dem der Autor über sein Fotobuch-Projekt spricht und sich bei der Arbeit hat filmen lassen – sowohl als Fensterputzer wie auch als Fotograf, der achtsam mit seinen Abzügen hantiert.
http://lars-nickel.berlin/mein-video

Lars Nickel: Video zum Buchprojekt Beletage
Lars Nickel: Video zum Buchprojekt Beletage

Leseprobe: Beletage

»Ich fotografiere für dieses Projekt mit einer dreißig Jahre alten Mittelformatkamera auf Rollfilm. Da ich ohne zusätzliches Licht arbeite, ist ein Stativ notwendig, das macht die Fotos so ruhig. Manchmal mussten wir auf die Sonne warten, dann dauerte der Termin zwei Stunden statt einer. Die Leute positionieren sich im Raum, ich dirigiere ein wenig, danach wird der Ausschnitt auf der Mattscheibe eingerichtet. Jetzt scharf stellen und nicht mehr bewegen. Ich zähle bis drei, dann folgt die Aufnahme. Klack! Man darf lachen oder ernst gucken, meist entstehen zwischen zwei und zehn Aufnahmen. Nicht erlaubt sind Hausschuhe – das finde ich zu profan – und empfehle, mit Straßenschuhen oder barfüßig zu posieren.« (Lars Nickel, Ansichten eines Fensterputzers)
http://lars-nickel.berlin/sites/
default/files/beletage_flyer.pdf (PDF, 14 Seiten, ca. 4 MB)

Doppelseite aus: Lars Nickel, Beletage - Ansichten eines Fensterputzers
Doppelseite aus: Lars Nickel, Beletage – Ansichten eines Fensterputzers

Lars Nickel
studierte Fotografie an der FAS bei Arno Fischer und unternahm zahlreiche Fotoreisen mit den Schwerpunkten Reportage und Porträt. Neben seiner Arbeit als Fensterputzer in Privatwohnungen entstand die sehr persönliche Porträtserie Beletage.
http://www.lars-nickel.berlin

Fotofeinkost-Porträt-Fotobuch 2014

Glänzend! Das Fotoprojekt Beletage von Lars Nickel
Dr. Martina Mettner: »Wie findet und fotografiert man fremde Menschen in deren Wohnungen? Wie präsentiert man ein Fotoprojekt? Kann man vom Fotografieren leben? Drei Fragen, die sich viele Fotografierende stellen. Eine Antwort heißt ›Beletage‹ und wird gegeben vom ›freundlichen Familienvater‹ Lars Nickel.
(…) Der wunderbar altmodische, hier gut passende Ausdruck ›Beletage‹, der auf dem Buchcover sehr schön mit einem modernen Ambiente kontrastiert, bezeichnet die erste Etage in einem Gründerzeit-Mietshaus mit besonders hohen Decken und entsprechend schwer zu putzenden Fenstern. Das sortiert die Klientel durchaus vor, aber erhöht auch die Vergleichbarkeit der Altbaueinrichtungen. Damit löst Lars Nickels Buch das Versprechen der Fotografie, ungehemmt schauen zu dürfen, gleich doppelt ein: einmal durch die den Betrachter unmittelbar ansprechenden Porträts, zum zweiten durch die Einladung in Räume, die öffentlichen Blicken normalerweise nicht zugänglich sind. ›Beletage‹ belegt, dass es der Kunst der Fotografie zugute kommt, wenn sie mit einem Handwerk jenseits der Fototechnik klug kombiniert wird.
Für die Mustergültigkeit des Gesamtprojektes in Ausdruck und Gestaltung und für die sympathische, positive Ausstrahlung insgesamt ernenne ich ›Beletage‹ von Lars Nickel zum Fotofeinkost-Porträt-Fotobuch 2014. Jetzt kaufen!«

http://www.fotofeinkost.de/fotoprojekt-beletage-von-lars-nickel

Beletage im Kasseler Fotobuchblog

Lars Nickel zu Gast bei Ärztin und Rechtsanwalt
Rezension von Hansgert Lambers vom 11.10.2014
»So freundlich, wie sie uns auf Lars Nickels Bildern entgegen treten, habe ich die Menschen auf fotografischen Porträts selten gesehen. Das häufige leise Lächeln auf den Gesichtern ist ebenfalls dem Fotografen zu verdanken. Besonders spricht für Lars Nickel, dass die Porträtierten allesamt gelassen und entspannt sind.«
http://kasselerfotobuchblog.de/beletage

Lars Nickel, Beletage - Ansichten eines Fensterputzers (Cover)
Lars Nickel, Beletage – Ansichten eines Fensterputzers (Cover)

»LIEBEN DANK
an Cosima Wraßmann für die großzügige Buchförderung,
an Hansgert Lambers für ›Coaching und Beratung‹,
an Matthias Flügge fürs Bestärken,
an Enno Kaufhold für den Kontakt zum Verlag
sowie an alle Portraitierten fürs Stillhalten.«

(Danksagung von Lars Nickel auf der letzten Seite seines Buchs.)

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