Fotozeitschrift: c’t Digitale Fotografie mit heise Foto

c’t Digitale Fotografie jetzt am Kiosk c’t Digitale Fotografie 2012-2
Den Finger immer am Abzug, auf der Suche nach dem besten Motiv. Passanten sind Freiwild, Denkmäler und Wahrzeichen schnell geknipst. Die Fotoausbeute wird geteilt – bei Flickr oder Twitter. Das kann teuer werden oder zumindest unangenehme Konsequenzen haben.
Die wichtigsten Fragen zu den Rechten von Fotografen beantwortet das Magazin c’t Digitale Fotografie in seiner aktuellen Ausgabe. Auf mehr als zehn Seiten erfahren die Leser die wichtigsten Fakten zum Urheberrecht, was sie beim Fotografieren auf der Straße beachten müssen und welche Bildrechte sie an soziale Netzwerke abtreten.

 

Heft 2012-02 mit 1. Schwerpunkt Bildrechte

Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild. Nehmen Personen jedoch an öffentlichen Veranstaltungen teil oder sind sie nur Beiwerk einer Fotografie, müssen sich Fotografen keine explizite Zustimmung der Abgebildeten einholen. Auch Personen, die sich regelrecht in Pose setzen, können durch ihre schlüssige Handlung eine sogenannte konkludente Einwilligung zur Aufnahme geben, schreibt die Zeitschrift “c’t Digitale Fotografie” in ihrer Ausgabe 2/12.

Fotografen stehen oft vor dem Problem, dass sie Bauwerke oder Straßenszenen kaum menschenleer erwischen. “Ist erkennbar, dass es bei einem Foto nicht um die Darstellung einer Person ging, müssen Fotografen sich auch keine Zustimmung der abgebildeten Personen einholen”, erläutert Joerg Heidrich, c’t-Autor und Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags. Auch Fotografien von und in Gebäuden sind rechtlich unproblematisch. “Die sogenannte Panoramafreiheit regelt, dass die äußere Ansicht auch ohne Erlaubnis des Rechteinhabers, also Architekt oder Hausbesitzer, fotografiert und veröffentlicht werden darf.” Gleiches gilt für Kunstwerke, die öffentlich zugänglich sind.

Um sich gegenüber juristischen Fallstricken selbstbewusst zu behaupten und Verträge nach eigenem Ermessen zu gestalten, sollten Fotografen ihre Rechte genauestens kennen. Hierzulande sind beispielsweise nachgestellte Bilder berühmter Aufnahmen durchaus zulässig: “Das Urheberrecht schützt immer nur die konkrete Umsetzung einer Idee, nicht aber die Idee als solche”, erklärt Joerg Heidrich. Auch eine “freie Benutzung” fremder Werke kann ohne Zustimmung des Urhebers möglich sein, wenn daraus wieder ein selbstständiges Werk entsteht. Das Urheberrecht an einem Bild steht immer dem Fotografen zu – bis zu 70 Jahre über den Tod hinaus. “Entstehen Bilder aber im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses, werden dem Arbeitgeber automatisch umfangreiche Nutzungsrechte eingeräumt”, sagt Joerg Heidrich. In diesem Fall darf künftig nur der Arbeitgeber die Fotografien nutzen.

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Heft 2012-02 mit 2. Schwerpunkt Farbe

In einem weiteren umfangreichen Schwerpunkt dreht sich alles um echte Farben – von der Aufnahme bis zum Ausdruck. Wir erklären wie das satte Grün der Alpenwiese bei der Wiedergabe auf einem beliebigen Medium genauso aussieht wie beim Blick durch den Kamerasucher. Farbmanagement heißt das Zauberwort.

Wie die eigenen Bilder nicht ins Internet, dafür aber in HD-Qualität als Diashow auf den heimischen Fernseher kommen, verrät ein Artikel zu Fotoshow-Software. Genauer unter die Lupe genommen haben die Autoren sechs Programme, die allesamt versprechen, die eigene Fotosammlung hochauflösend mit Musik und Effekten in Szene zu setzen.

NEX-7, NX 200, Pentax Q auf dem Prüfstand: Dazu gibt es wieder zahlreiche Kameratests. Neben Kompakten von Olympus, Fujifilm oder Panasonic, mussten auch die spiegellosen Systemkameras Sony NEX 7, Pentax Q oder Samsung NX 200 ihr Können im Testlabor beweisen.

Der Blitztrick: Ein wenig gezaubert wird in der aktuellen Ausgabe auch. Ein Beitrag erklärt, wie selbst riesige Objekte wie Trikes oder Bagger mit nur einem kleinen Systemblitz gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Außerdem im neuen Heft: HDR-Technik sinnvoll einsetzen, Neuerungen in Lightroom 4, richtig Freistellen in Photoshop und Fine Art Prints selbst drucken und eine randvolle DVD mit Video-Tutorials, E-Books und Software-Tools.

Die c’t Digitale Fotografie 2/12 kostet 8,90 Euro.
Abonnenten bekommen die iPad-App-Ausgabe kostenlos dazu.
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