Wie sich Reisefotos zu Geld machen lassen
Zwei Profifotografen, die ihre Bilder über die Online-Bildagentur »Fotolia« erfolgrech vermarkten, sagen Einsteigern, worauf sie achten sollten, wenn sie mit eigenen Fotos im Internet Geld verdienen möchten, und geben Tipps zu Ausrüstung, Motiven und Vermarktung.
5 Einsteiger-Tipps von Profi-Fotograf Amir Kaljikovic
1. Eine Frage der Qualität
Nur qualitativ hochwertige Bilder haben eine Chance, bei Fotolia angenommen zu werden. Eine gute Digitalkamera und das passende technische Equipment sind daher das A und O. Die Mindestauflösung der Kamera sollte vier Megapixel (2.400 x 1.600 Bildpunkte) betragen.
Fotografieren Sie immer mit der höchsten Auflösung, um beste Qualität zu erzielen und Bilder eventuell beschneiden zu können. Ihre Fotos sollten korrekt belichtet, scharf sein und keine Bildstörungen aufweisen. Der Digitalzoom einer Kamera erlaubt zwar, die Motive noch näher zu fotografieren, verschlechtert allerdings auch die Qualität des Bildes.
2. Das passende Motiv
Je außergewöhnlicher das Motiv ist, desto besser lässt es sich verkaufen. Mit Klassikern erzeugen Sie keine Aufmerksamkeit: der Strand mit der untergehenden Sonne, das Alpenidyll oder die Meeresbrandung wurden bereits tausendfach fotografiert. Gute Chancen dagegen haben Fotos, die aus der Masse herausstechen: Ungewöhnliche Objekte, Menschen in Aktion oder mit starken Gefühlen. Eine gründliche Recherche über modische Trends kann ein großer Vorteil sein, bleiben Sie aber möglichst universell. Farben der Saison oder extravagante modische Trends können Ihre Fotos kurzlebig machen, da sie ein Jahr später vielleicht schon out sind.
Auf eines müssen Sie unbedingt achten: Wenn auf Ihren Fotos Menschen abgebildet sind, brauchen Sie deren schriftliche Einverständniserklärung, um sie verkaufen zu können.
3. Auf das richtige Licht kommt es an
Eine gute Ausleuchtung des Motivs ist enorm wichtig. Dabei sollten Sie die unterschiedlichen Lichtverhältnisse beachten. Gerade die Mittagssonne beleuchtet Motive zu kontrastreich, Details im Schatten sind kaum wahrzunehmen. Auch bei Gegenlichtaufnahmen entstehen hohe Kontraste. Ideal sind die Phasen kurz nach Sonnenaufgang und bei sinkender Sonne. Das Licht am Tagesanfang erzeugt sehr angenehme Farben. Die Zeit der sinkenden bzw. tief stehenden Sonne sorgt für lange Schatten, die wiederum Tiefe und Struktur in den Bildern entstehen lassen. Wenn der Blitz notwendig ist können Sie ein dünnes weißes Papier oder Taschentuch wenige Zentimeter davor halten, um das Licht weicher zu machen. Mit lichtstarken Objektiven können Sie oft noch mit natürlichem Licht fotografieren wo andere längst den Blitz verwenden. Suchen Sie auch nach weißen Wänden oder hellem Sand. Sie reflektieren viel Licht und ermöglichen fantastische Bilder ohne Blitz.
4. Bearbeitung
Ist das Bild schön geworden aber noch nicht ganz perfekt, kann eine leichte Nachbearbeitung am PC oft schon Wunder bewirken. Korrekturen an der Helligkeit, am Kontrast oder an den Farben machen manches Durchschnittsbild zum Hingucker. Die Faustregel ist: Weniger Nachbearbeitung ist mehr, zu starke Korrekturen können das Bild zerstören oder unnatürlich wirken lassen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme schlagen einfache Auto-Korrekturen vor, deren Ergebnis Sie zunächst am Bildschirm überprüfen und bei Nichtgefallen auch wieder rückgängig machen können. Der Trend vieler Agenturen geht zu lebensnahen natürlichen Bildern; verbauen Sie sich nicht Ihre Chancen, indem Sie die Fotos zu extrem bearbeiten. Die beste Bearbeitung ist jene, die man nicht merkt.
Weitere Tipps zur Bildbearbeitung finden Sie unter:
http://blog.fotolia.com/de
5. Genaue Verschlagwortung
Damit das Bild in der riesigen Datenbank von Fotolia unter über 18 Millionen Bildern auch gefunden werden kann, ist eine korrekte Verschlagwortung essentiell. Mit mindestens sieben Begriffen muss das Bild möglichst präzise beschrieben und kategorisiert werden, mehr Schlagworte schaden natürlich nicht. Wenn Ihnen die Ideen für die Schlagworte ausgehen, können Sie bestehende Bilder in der Agentur analysieren und sich inspirieren lassen. Gerade am Anfang fällt es oft schwer die richtigen Schlagworte zu finden. Versuchen Sie aber nicht, Keywords der Bestseller zu kopieren! Die Bestseller-Fotos sind unter anderem deswegen so oft verkauft, weil die Bildaussage perfekt mit den angegeben Schlagworten übereinstimmt. Die Kombination aus Keywords und Bildaussage ist entscheidend und muss für jedes Foto eigens herausgefunden werden.
Wenn diese Tipps beachtet werden, steht dem Start ins Geschäft mit den eigenen Bildern nichts mehr im Wege. Dafür braucht es nur noch ein Nutzerkonto auf Fotolia. Die Anmeldung ist jederzeit kostenlos möglich unter:
http://www.fotolia.de
5 Einsteiger-Tipps von Profifotograf Franz Pfluegl
1. Empfohlene Ausrüstung
Nur qualitativ hochwertige Bilder haben eine Chance bei Fotolia angenommen zu werden und einen Käufer zu finden. Eine gute Digitalkamera und das passende technische Equipment sind daher das A und O. Die Mindestauflösung der Kamera sollte vier Megapixel (2.400 x 1.600 Bildpunkte) betragen. Fotografieren Sie immer mit der höchsten Auflösung, um beste Qualität zu erzielen. Wenn die technischen Voraussetzungen Ihrer Kamera es erlauben sollten Sie die Bilder möglichst im RAW-Format aufnehmen. So lassen sie sich in der Nachbearbeitung verlustfrei optimieren. Außerdem sind mehrere Speicherkarten sinnvoll – wer weiß, wie viele gute Motive Ihnen im Urlaub vor die Linse kommen.
2. Motiv
Besonders außergewöhnliche und aufmerksamkeitsstarke Motive haben Chancen hervorzustechen und gekauft zu werden. Menschen mit Emotionen, Sportler oder arbeitende Personen findet man auch auf Reisen. Auch sollte das Motiv nicht immer in der Mitte des Bildes zu finden sein. Da die meisten Betrachter ein Bild von links nach rechts anschauen wird ein Foto besonders spannend, wenn das Motiv im linken Drittel des Bildes liegt. Achtung: Befinden sich erkennbare Menschen auf den Bildern benötigen Sie die Einverständniserklärung dieser Personen. Reichen Sie deshalb nur Bilder von Personen ein, die ihnen eine schriftliche Zustimmung gegeben haben. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass keine Markenzeichen auf den Bildern zu erkennen sind. Diese müssen sonst vor dem Upload in die Bilddatenbank mühsam entfernt werden.
3. Licht
Stellen Sie sich auf unterschiedliche Lichtverhältnisse über den Tag verteilt ein. Gerade die Mittagssonne beleuchtet die Motive sehr grell, Details im Schatten sind kaum wahrzunehmen. Auch Gegenlichtaufnahmen weisen hohe Kontraste auf. Probieren Sie einmal die sogenannte „Goldene Stunde“ aus: kurz nach Sonnenaufgang und bei sinkender Sonne. Das Licht am Tagesanfang erzeugt sehr angenehme Farben. Die Zeit der sinkenden bzw. tief stehenden Sonne taucht die Motive in ein schönes Licht und sorgt für lange Schatten, die wiederum Tiefe und Struktur in den Bildern entstehen lassen.
4. Bildbearbeitung
Sind die Bilder schön geworden aber noch nicht ganz perfekt, kann eine leichte Bearbeitung helfen. Geringfügige Korrekturen an der Helligkeit und an der Schärfe können Wunder bewirken. Auch der Bildausschnitt kann in der Nachbearbeitung variiert und überarbeitet werden. Allerdings gilt bei der Nachkorrektur: Weniger ist mehr. Zu starke Korrekturen können ein Bild unnatürlich erscheinen lassen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme ermöglichen einfache Auto-Korrekturen, die mit nur einem Klick wieder rückgängig gemacht werden können. Weitere Informationen und Tipps zur Bildbearbeitung gibt es im Fotolia-Blog unter:
http://blog.fotolia.com/de/
5. Fotos verkaufen
Die richtige Verschlagwortung. Haben Sie sich für Ihre Bilderauswahl entschieden, können Sie die Bilder bei Fotolia hochladen. Dazu benötigen Sie zunächst einen Fotolia-Account, den Sie kostenlos unter Fotolia.de eröffnen können. Damit das Bild in der mehr als neun Millionen Bilder umfassenden Fotolia-Datenbank von interessierten Käufern gefunden werden kann, ist eine korrekte Verschlagwortung essenziell. Mindestens sieben Begriffe sollten für die Beschreibung des Bildes genutzt werden, mehr Schlagworte schaden jedoch nicht.
Bilder von Franz Pfluegl finden Sie unter:
http://de.fotolia.com/p/30251
Über Fotolia
Die Fotolia LLC mit Sitz in New York, Webseiten in 10 Sprachen in 12 Ländern und Regionen um den Globus ist Europas führender Microstock-Anbieter. Ende 2004 in New York City gegründet, zählt Fotolia mehr als neun Millionen Bilder und Videos und fast zwei Millionen Mitglieder. Im Dezember 2007 hat Fotolia als erste unabhängige Microstock-Bildagentur den Schritt in den Markt der traditionellen Bildagenturen vollzogen und die exklusiven „Fotolia Infinite Collections” mit Werken renommierter Fotografen eingeführt.
Jeder kann bei Fotolia Bilder einstellen. Entscheidend ist nicht der Name des Fotografen, sondern die Qualität und der Marktwert des einzelnen Bildes. Die günstigen Preise bei Fotolia erschließen einer weitaus größeren Zielgruppe den legalen Erwerb hochwertigen Bildmaterials. Hohe Verkaufszahlen und überdurchschnittliche Provisionen verschaffen erfolgreichen Microstock-Künstlern ein solides Einkommen. Je mehr Bilder verkauft werden, desto höher ist die prozentuale Provision. Einmal hoch geladen, arbeiten die Bilder praktisch von selbst, Vermarktung und Abrechnung übernimmt Fotolia und Verkäufe werden in Echtzeit gut geschrieben. Der Künstler verdient über die Menge, frei nach dem Prinzip: „Lieber 1.000 Bilder zu einem Euro als (k)ein Bild für 1.000 Euro verkaufen”.
http://de.fotolia.com/Info/Press
http://www.fotolia.de
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